Otto Modersohn Museum

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Gesamtwerk

Das Werk Otto Modersohns wird in drei Hauptabschnitte unterteilt. Jugend und Akademiezeit sind unter dem Begriff „Frühwerk/Westfalen“ zusammengefasst. „Worpswede“ setzt mit der Entdeckung dieses Ortes durch Fritz Mackensen und Otto Modersohn im Sommer 1889 ein. „Fischerhude“ schließlich beinhaltet die Jahre nach 1908, als der nunmehr 43-Jährige Worpswede verlässt und nach Fischerhude zieht. Diese Zeit schließt auch jene Bilder ein, die während Modersohns Reisen nach Franken in den zwanziger Jahren und seiner Aufenthalte in seinem Haus im Allgäu ab 1930 entstanden. Umfangreich ist der Komplex der Kompositionszeichnungen, die abends am Tisch im schwachen Schein der Petroleumlampe im Zustand höchster Ruhe und Konzentration entstanden. Rainer Maria Rilke nannte diese von ihm hoch geschätzten Zeichnungen „Abendblätter“. Für Paula Modersohn-Becker waren sie das „Schönste, Einfältigste, das Zarteste und Gewaltigste von Ottos Kunst“.