Schriftzug Otto-Modersohn-Museum
die 3. Erweiterung
Eröffnung
Bauhintergründe
museum_innenansicht

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Innenansichten des Neubaus

Erweiterungsbau und Umbau des Haupteingangs

Das Museumsgebäude setzt sich aus Fachwerkscheunen zusammen,die an ihrem alten Standort abgetragen und 1974, 1985 und 1996 nach Plänen des Bremer Architekten Gerhard Müller-Menckens wiedererrichtet und für Ausstellungszwecke umgestaltet wurden. Inmitten der Fischerhuder Wümmewiesen gelegen bilden sie eine L-förmige Anlage und fügen sich, da sie ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben, mit großer Selbstverständlichkeit in ihre ländliche Umgebung ein.

Der Erweiterungsbau setzt diese Bauweise fort. Auch er besteht aus einer ehemaligen Fachwerkscheune, einem 7,5 mal 19 Meter großer Baukörper, verbunden mit dem Bestand über einen 6 mal 4 Meter großen Gelenkbau. Im Inneren wird der Scheunencharakter weitestgehend zurückgenommen und ein neutraler, lichter Ausstellungsraum mit weißen Wänden, weißen Holzteilen und hohem Seitenlicht ausgebildet.

Der Haupteingang des Museum im ältesten Bauteil hat eine Erweiterung in Form eines breiten Vestibüls ebenfalls in Fachwerkbauweise erhalten, das eine Garderobe aufnimmt und vor allem eine Klimaschleuse bildet.

Eröffnung des Erweiterungsbaus

Eröffnung des Erweiterungsbaus

Eröffnung des Erweiterungsbaus

Eröffnung des Erweiterungsbaus
aus der Pressemitteilung vom 14. Mai 2012:

Das Otto Modersohn Museum eröffnet seinen Erweiterungsbau

Pünktlich zum 35. Internationalen Museumstag am 20. Mai 2012 eröffnet das Otto Modersohn Museum seine An- und Erweiterungsbauten.

Es handelt sich um den Neubau eines Ausstellungsgebäudes und um einen Anbau und die Neugestaltung des Eingangsbereichs. Der durch einen Gelenkbau mit dem Hauptgebäude verbundene Neubau greift die Fachwerkstruktur des bisherigen Museumsbauten auf und fügt sich damit in das gewachsene Ensemble ein. Er wird künftig die Fischerhuder Jahre Otto Modersohns beherbergen undfür kleinere Sonderausstellungen genutzt werden.

Auch der Museumseingang wurde verändert und erweitert. Durch die großzügige Verglasung des bisherigen Eintrittsbereichs öffnet sich dem Besucher nun der Blick in die weite Landschaft der Wümmewiesen. Die Verlegung des Zugangs ermöglichte eine großzügigere Gestaltung des Museumsshops, die Einrichtung einer Garderobe und die noch im Bau befindliche Erweiterung um zusätzliche Sanitär- und Lagerräume.

Durch die Neugestaltung des Eingangsbereichs veränderte sich auch die Abfolge der bisherigen Präsentation vom Früh- bis zum Spätwerk Otto Modersohns in nun noch sinnfälligerer Weise. Neu ist auch die Präsentation der unlängst aufgefundenen Vogelsammlung Otto Modersohns und die nun mögliche Präsentation des Films „So weit und groß …“ über das Leben Otto Modersohns, der im vergangenen Jahr überaus erfolgreich in vielen deutschen Programmkinos zu sehen war.

Der diesjährige Museumstag steht unter dem Motto Welt im Wandel – Museen im Wandel“ und stellt somit einen sinnfälligen Zusammenhang zur Eröffnung der Erweiterung des Otto Modersohn Museums her, die am 20. Mai um 16 Uhr stattfinden wird. Nach der Begrüßung der Gäste durch den Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft-Otto- Modersohn-Museum e.V., Prof. Clemens Bonnen, wird der Niedersächsische Ministerpräsident David McAllister Grußworte der Landesregierung übermitteln.

Ministerpräsident David McAllister wörtlich: „Es ist eine wichtige und richtige Entscheidung, mit einem Erweiterungsbau die bisherige Ausstellungsfläche des Otto-Modersohn-Museums um ein Drittel zu vergrößern. Das Konzept hat auch die Niedersächsische Landesregierung überzeugt. Deshalb hat sich das Land gerne mit rund 470.000 Euro an den Kosten beteiligt. Investitionen in die Kultur sind Investitionen in die Zukunft unseres Landes.“

Mit dem Besuch des Otto-Modersohn-Museums blickt der Niedersächsische Ministerpräsident in die eigene Familienchronik. Denn mit Otto Modersohn verbindet David McAllister ein Stück familiäre Vergangenheit. „Meine Großmutter mütterlicherseits war eine geborene Modersohn. Ihr Vater und Otto Modersohn waren Cousins. Die Liebe zum Werk Otto Modersohns ist mir also praktisch in die Wiege gelegt“, erklärt David McAllister. Aus diesem Grund hängen im Büro des Ministerpräsidenten in der Staatskanzlei zwei Bilder des bekannten Malers. Zum einen ein Landschaftsbild im Teufelsmoor – ein Spätwerk von 1940, das er von seiner Mutter geerbt hat. Zum anderen eine Landschaft bei Worpswede als Leihgabe des Landesmuseums.

Es folgt ein Vortrag von Prof. Dr. Wulf Herzogenrath, dem ehemaligen Direktor der Kunsthalle Bremen. Die Erweiterungsbauten werden danach von Antje Modersohn, Rainer Noeres und dem Architekten Johannes Modersohn für die Museumsbesucher freigegeben.

Finden Sie die Eröffnungsrede des Museumsdirektoren Rainer Noeres hier.

Die Rede des Architekten Johannes Modersohn finden Sie hier.

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Grundriss

Grundriss der Erweiterung

Hintergründe zum Bau

Architekten: Modersohn & Freiesleben

Leitbild des Otto Modersohn Museums

Erweiterung und Neugestaltung der Eingangssituation

Erweiterung Lageplan (M 1 : 500)

Das Bauvorhaben wurde maßgeblich unterstützt durch
die Waldemar Koch Stiftung, Bremen,
die Bremer Landesbank,
die Stiftung der Kreissparkasse Verden,
Dodenhof Familien Stiftung,
die Mitglieder der Gesellschaft-Otto-Modersohn-Museum e.V.,
das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kunst,
Fördermittel der EU (EFRE):


EFRE

Zur Finanzierung des Erweiterungsbaus bittet die
Gesellschaft-Otto-Modersohn-Museum e.V.
alle Freunde des Otto Modersohn Museums um Spenden.
Gesellschaft Otto Modersohn Museum e.V.
Kreissparkasse Verden
BLZ: 291 526 70
Kontonr.: 12 003 133


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