
das Museum |
|

Paula Modersohn-Becker: Weidender Schimmel im Mondlicht, 1901 |
|
Das Otto-Modersohn-Museum
Das Museum, 1974 ursprünglich als Gedenkstätte geplant,
um die Werke aus dem Besitz der Familie Modersohn
der Allgemeinheit zugänglich zu machen,
hat sich durch den Zuwachs der Sammlung und das Interesse
seiner Besucher über ein Nachlassmuseum im herkömmlichen
Verständnis hinausentwickelt. Eine durch einen erneuten
Anbau möglich gewordene räumliche Abfolge macht
den Werdegang von der Jugend-/Akademiezeit bis zur Reife des
Spätwerks nachvollziehbar. Sonderausstellungen zeigen und erforschen
bestimmte Aspekte des Modersohnschen Werkes
und seines künstlerischen Umfeldes. Seit dem abschließenden Erweiterungsbau
von 1996 werden auch Bilder seiner zweiten Frau
Paula Modersohn-Becker gezeigt, deren überragende Größe Otto Modersohn
von Anfang an als erster und lange Zeit einziger erkannt und gefördert hatte.
Das Otto-Modersohn-Museum liegt etwas abseits inmitten der
Fischerhuder Wümmewiesen, einer Landschaft, die ihn seit 1908 immer
wieder zu neuer künstlerischer Auseinandersetzung anregte. Am Entstehungsort
vieler Bilder, Zeichnungen und Skizzen Otto Modersohns, ist die Begegnung
mit seinem Werk ein ganz besonderes Erlebnis. |
|
|
Die ständige Ausstellung
In der ständigen Ausstellung wird in einer wechselnden Auswahl, die aus Bildern,
Zeichnungen und Dokumenten bestehende und durch einige Leihgaben aus Privatbesitz
ergänzte Otto-Modersohn-Stiftung gezeigt. Sie ist gegliedert in die Lebensabschnitte
Westfahlen, Worpswede und Fischerhude.
In regelmäßigen Abständen stattfindende Sonderausstellungen führen zudem in bestimmte Aspekte
des Lebenswerkes und seines künstlerischen Umfeldes ein.
|
|
|
Die Otto-Modersohn-Stiftung
Die Stiftung, deren Bestandteil die Bilder und die Zeichnungen
des privat geführten Museums sind, wurde von der Familie Christian
Modersohn gegründet, um das künstlerische Lebenswerk Otto Modersohns
zu fördern, zu erhalten und zu sichern und es dem Verständnis einer breiten
Öffentlichkeit zu erschließen. Die Stiftungssammlung soll durch Ankäufe
und Zustiftungen ergänzt und erweitert werden und der Öffentlichkeit im
Otto-Modersohn-Museum dauerhaft erhalten bleiben. |
|
|
Das Otto-Modersohn-Archiv
Die Archivalien zum Leben und Werk Otto Modersohns werden
im Otto-Modersohn-Archiv bewahrt, bearbeitet, ausgewertet und
erweitert. Das Archiv gliedert sich in die Bereiche schriftlicher Nachlass,
Korrespondenz, Presseberichte, Photos, Werkverzeichnisse und Bibliothek.
Das Museum begleitet Kunstwissenschaftler bei der Erarbeitung ihrer
Forschungsvorhaben und ist bei deren Publizierung behilflich. Seitenanfang
|
|